Der Name des Amesthysten wird vom griechischen Wort amethystos abgeleitet. Übersetzt
bedeutet dies so viel wie "dem Rausch engegenwirkend". Man ging von
der Annahme aus, dass der Träger des Steines gegen die berauschende Wirkung
von Wein immun sei. Man erkannte also schon früh, die klärende Wirkung
dieses Steines. Es gibt Geschichten, die erzählen, dass der Name Amethyst
göttlicher Herkunft sei. So soll der Gott des Weines (Bacchus) eine in einen
Kristall verwandelte Nymphe, die den Namen Amethyst trug, mit Wein begossen haben,
worauf hin sich diese violett färbte.
Um den Amethyst ranken sich viele Mythen und Legenden. Man schrieb diesem Edelstein die Fähigkeit zu vor bösen Gedanken, Zauberei und Heimweh zu schützen. Der Amethyst bezaubert also durch seine verführerische Farbe die Menschen schon seit vielen Jahrhunderten. Der Stein ist eine violette Variante des Quarz. Neben rein violetten Steinen kommen auch teilweise fleckig-trübe oder farblose bis dunkelviolette Varianten vor.
Er entsteht primär bei einer Temperatur zwischen 100 0 C und 250 0 C. Die Farbe erhält der Edelstein durch Spuren von Eisen. Eine Amethyst-Druse entsteht, wenn ein Hohlraum mit Kristallen von Amethyst ausgefüllt wurde. Vorkommen von Amethysten findet man in Österreich, Russland, Madagaskar, Uruguay, Brasilien und Sri Lanka. Die wohl schönsten Amethyst Drusen findet man in Brasilien.
Der Amethyst wird in der Herstellung von Schmuck verwendet, aber auch als Heilstein. Er soll schmerzlindernd wirken und die körperliche Regenerationsfähigkeit unterstützen und so bei der Überwindung von Krankheiten hilfreich sein. Er soll bei der Trauerbewältigung hilfreich sein und, unter das Kopfkissen gelegt, sogar Albträume verjagen können.