Alles über Schmuck und Edelsteine

Aquamarin

Aquamarin Der Aquamarin gehört in die Familie der Berylle. Er besteht aus einer Verbindung von Beryllium Aluminium und Silizium. Durch unterschiedlich starke Konzentrationen von Chrom, Magnesium und Eisen gibt es Aquamarine von hell- bis dunkelblau. Die wichtigsten Fundorte liegen heute in Brasilien, Afghanistan, Pakistan, Madagaskar und Nigeria. Schon immer wurde der Aquamarin als Heilstein, Amulett und Schmuckstein begehrt. Er hat seinen Namen aus dem lateinischen Aqua (Wasser) + Mare (Meer), also dem Meerwasser, bekommen. Schon die alten Griechen verehrten diesen Stein als Symbol der Reinheit, der Liebe und zum Schutz des ehelichen Glücks. Er wurde von ihnen als wertvoller Schatzstein der Meerjungfrauen bezeichnet. Die Araber verehrten diesen Stein als Symbol der Freude, welcher seinem Träger zu einem harmonischeren Gleichgewicht verhelfen sollte.

Durch seine Färbungen in den unterschiedlichsten Blau- und Grüntönen wirken Ketten aus Aquamarinen hergestellt besonders lebendig. Der Edelstein soll eine heilende Wirkung auf Erkrankungen der Atemwege und Erkältungen haben. Der Aquamarin gilt als Hüter des endokrinen Systems und kann die Produktion von Hormonen und Enzymen in den Drüsen beeinflussen. Auf psychischer Ebene sagt man den edlen Steinen nach, sie könnten Depressionen lindern und das Selbstbewusstsein kräftigen. Darüber hinaus soll gegen Senilität, Knochensprödigkeit, Arterienverkalkung und Vergesslichkeit wirksam sein. Alle Vorgänge des natürlichen Alterungsprozesses sollen durch ihn in harmonischen Schritten vollzogen werden.

Aquamarine sind seit vielen Jahrtausenden begehrte Schmucksteine. Sie sind als Rohstein, Kristall, Handschmeichler, Anhänger, Ketten und Kugeln erhältlich. Facettierte Aquamarine in Silber oder Gold gefasst, oder facettierte Aquamarin-Ketten haben neben ihrer Wirkung als Schmuck auch zusätzlich noch eine außerordentliche Heilwirkung.

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