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Bernstein

Bernstein Der Bernstein ist eigentlich kein echter Stein. Er ist das fossile Harz von Nadelbäumen, welches im Laufe von 50 Millionen Jahren versteinerte. Einschlüsse von Insekten und Blättern verleihen dem Bernstein sein charakteristisches Aussehen. Die Härte des Bernsteins liegt bei 2,5. Er weist eine hellgelbe bis dunkelgelbe, orange, braunorange Färbung auf. Teils ist er komplett durchsichtig oder aber auch trübe. Die berühmtesten Lagerstätten des baltischen Bernsteins liegen in Litauen, Ostpreußen, Polen und in Deutschland. Weiter Fundgebiete liegen in der Dominikanischen Republik.

Bis weit in die Geschichte der Menschheit lässt sich der Gebrauch des Bernsteins zurückverfolgen. Die Griechen nannten diesen Stein den Elektronenstein, da er sich durch Reibung mit einem Tuch elektrostatisch auflädt und somit magnetisch wirkt. Bei den arabischen Völkern sollte der Bernstein, als Amulett getragen, böse Geister vertreiben und ein Gespür für die wahre Freude schenken. Der Name Bernstein stammt aus dem Niederdeutschen "bernen", was so viel wie brennen bedeutet, denn Bernstein lässt sich mit einem Streichholz entzünden.

Der Bernstein zählt mit zu den beliebtesten Heilsteinen. Auf der Haut getragen lindert er nahezu alle Arten von Hautkrankheiten. Zudem lindert der Bernstein Muskel- und Knochenerkrankungen wie zum Beispiel Arthritis, Rheuma, Gicht, Arthrose und heilt Entzündungen der Gelenke, Sehnen und der Nerven. Eine Kette aus Bernsteinen soll kleinen Kindern Schutz gewähren und vor allem den Zahndurchbruch erleichtern. Der Bernstein wurde von jeher als inspirierender Sonnenstein gesehen, welcher in den Menschen ganz besondere Lebensfreude wecken soll. Als Schmuckstück trägt der Bernstein sich sehr angenehm, da er sich warm und weich anfühlt. Er ist durch seine Weichheit jedoch auch sehr empfindlich gegen Stoß und Kratzer.

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