Alles über Schmuck und Edelsteine

Carneol

Carneol Der Carneol gehört in die Familie der Quarze und hat eine Härte von 7. Durch Anreicherungen von Eisen erhält der Carneol, wie auch unser Blut, seine wundersame rote Farbe. Diese kann von orangerot bis zu dunkelrot, durchscheinend, teilweise gestreift auftreten.

Die Hauptfundgebiete liegen auch heute noch in Indien, Uruguay, Brasilien, Südafrika und Australien. In der Antike gehörte der Carneol zu den wertvollsten Schmucksteinen. Die Ägypter trugen diesen Stein als den Stein der Erneuerung und der Treue stets bei sich. Die Pharaonen schrieben dem Carneol göttliche Kraft zu und schmückten sich deshalb gerne mit ihm. Neben wunderschönen Ziergegenständen und Ketten wurde der Carneol als Grabbeigabe für ein sorgenfreies Leben nach dem Tode beigelegt.

Seinen Namen erhielt der Stein durch das lateinische Wort Corneolus, da er aussieht, wie eine Kirsche. Er erinnert in seiner Farbe an den Sonnenuntergang und ist deshalb seit den Griechen im Symbol der immer wiederkehrenden Sonne integriert.

Der Carneol soll seine Heilwirkung besonders gegen Bluterkrankungen und Blutstauungen entfalten. Er senkt den Blutzuckerspiegel, regenereiert die Blutkörperchen und hilft schnell bei Nasenbluten, blutenden Wunden und Blutvergiftung. Dem Carneol wird eine entgiftende Wirkung nachgesagt. Er behebt dadurch Beschwerden der Verdauung, des Darmes, der Nieren, der Leber und der Galle. Alle Organe werden durch den Carneol besser durchblutet und die Blutkörperchen, die Sauerstoffversorgung sowie das Abwehrsystem des menschlichen Körpers werden gestärkt. Unter das Kopfkissen gelegt, soll der Carneol gegen Schlaflosigkeit und Niedergeschlagenheit wirken. Generell gilt der Carneol als Stein der Erneuerung, der Vitalität und Lebensfreude schenken soll. In der Verarbeitung als Schmuck werden aus Carneol vor allem Ketten, Anhänger und Kugeln hergestellt.

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