Alles über Schmuck und Edelsteine

Citrin

Citrin Citrine gehören zur Familie der Quarze und haben die Härte 7. Manchmal wird auch die Schreibweise Zitrin gebraucht. Der Name des Edelsteines kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie Zitronenstein. Vermutlich hat der Stein seinen Namen aufgrund seiner hellgelben Färbung, die an eine Zitrone erinnert. Schon die Römer trugen die Edelsteine auf der Brust, um sich vor dem bösen Blick zu schützen. Im Mittelalter kam dem Stein eine ganz besondere Rolle zu. Damals wurde er als Sonnenstein verehrt, der seinem Träger das ewige Leben schenken sollte.

Der Citrin verdankt seine gelbliche Farbe einer Kombination von hohem Druck, heißen Temperaturen sowie Beimischungen von Mangan und Titan. Citrine sind durchsichtig und werden in unterschiedlichen Gelb-Färbungen gefunden. Diese reichen von einer schwachen gelblichen Tönung bis hin zu einem satten Goldgelb.

Man sagt dem Citrin heilende Wirkung nach. Je reiner, farbintensiver und größer der Edelstein ist, umso stärker ausgeprägt sollten seine heilenden Eigenschaften sein. Der Citrin hat eine stärkende Wirkung auf das Immunsystem und den Stoffwechsel des Menschen. Gerade Diabetikern tut diese Stoffwechselunterstützung gut, da der Citrin die Steuerung der Insulinproduktion teilweise übernimmt. Auch die Niere und der Darm profitieren von der stärkenden Wirkung dieses Edelsteines. Auf psychischer Ebene hilft der Citrin schwachen und sensiblen Menschen Halt und Festigkeit zu finden.

Häufige Fundorte von Citrin sind in Bolivien, USA, Brasilien und Argentinien. Aber auch in anderen Ländern werden Citrine gefunden. Dazu gehören Birma, Frankreich, Spanien, Russland und Madagaskar. In der Herstellung von Schmuck finden Citrine nur bedingt Anwendung, wie andere Halbedelsteine auch.

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