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Lapislazuli

Lapislazuli Der Lapislazuli ist ein schwefelhaltiges Natrium-Aluminium-Silikat. Kristalle werden äußerst selten gefunden. Der Lapislazuli wird häufig in Verbindung mit Calcit oder Pyrit gefunden. Die Härte dieses Steins liegt zwischen 5 und 6. Kleinere Fundorte liegen in Chile. Die meisten aller Funde werden jedoch in Afghanistan gemacht. Der Stein, der hier gefunden wird, ist von besonders kräftiger Farbe. Lapislazuli wird in Farbnuancen von hellblau bis dunkelblau gefunden. Der Stein ist undurchsichtig und hat häufig goldene Pyrit-Einschlüsse.

Der Lapislazuli erhielt seinen Namen durch das arabische Wort Azul (Himmel) und das lateinische Wort Lapis (Stein). Ausgrabungen in der wohl ältesten Stadt der Menschheitsgeschichte, in Ur, belegen, dass Lapislazuli schon 5000 Jahre vor Christus zu Schmuck verarbeitet wurde. Durch die Einschlüsse von den goldenen Pyritkörnchen gleicht der Lapislazuli dem funkelnden Sternenhimmel in der Nacht. Die Menschen glaubten, dass all die göttliche Kraft, Geborgenheit und das unendliche Leben sich im Lapislazuli konzentriere.

Der Lapislazuli wurde zum Schutzstein der Griechen, der Römer und der Indianer. Diese glaubten, dass der Lapislazuli ein Himmelsstein sei, welcher den Menschen Frieden, Weisheit und Liebe bringe. Napoleon schrieb, dass er es einem Skarabäus aus Lapislazuli zu verdanken habe, dass er auf allen Feldzügen unverletzt blieb. Lapislazuli wurde in allen Kulturen als Freundschaftsstein verehrt. Er fördere die zwischenmenschlichen Beziehungen, hebe das Selbstvertrauen und pflege die wahre Freundschaft. Als Heilstein sagt man dem Lapislazuli Linderung von Kopfschmerzen, Neuralgien und Gliederschmerzen nach. Auf der Haut getragen soll er Hautkrankheiten, Ausschlägen und Ekzemen vorbeugen.

Der Lapislazuli ist in vielen Formen und Blautönen auf dem Markt erhältlich. Wirklich kräftige blaue Lapislazuli sind sehr wertvoll und teuer.

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