Alles über Schmuck und Edelsteine

Malachit

Malachit Der Malachit ist ein dunkelgrünes Kupferkarbonat mit der Härte 3,5 bis 4. Malachit ist das Leitmineral aller kupferführenden Lagerstätten. Immer, wenn Kupfer im Boden ist, wird auch Malachit gefunden. Der Edelstein fasziniert durch seine satte dunkelgrüne Farbe. Je nach Menge von sauerstoffhaltigem Grundwasser, welches Kontakt mit dem Kupfer im Boden hatte, wurden sehr dünne Steinbeläge bis hin zu meterdicken Hohlräumen in der Erde mit Malachit gebildet. Hierunter fallen zum Beispiel auch die Fundstellen des ehemaligen Kupfer- und Silberbergwerkes in Neubulach am Fuße des Schwarzwaldes. Hier werden auch heute noch an jeder Baustelle große Mengen malachitgrüner Steine gefunden. Die besten Fundstellen jedoch liegen in Zaire, Arizona, Australien und im Ural. Die meisten Trommelsteine, Schmuck und Handarbeiten aus Malachit stammen aus Zaire.

Bis in das 3. Jahrtausend vor Christi reichen die Überlieferungen des Malachits zurück. Die Ägypter verehrten den Malachit als Stein der Hoffnung und der Zuversicht, welcher seinen Trägern Glück und Harmonie in der Partnerschaft schenken sollte. Schon in vorchristlicher Zeit wurde aus dem Malachit die satte grüne Farbe für Fresken und Malerei gewonnen. Aber auch Heilmittel und Lidschatten wurden von den Ägyptern, Griechen und Römern aus Malachit hergestellt. Durch seine satte grüne Farbe mit den welligen Streifen sicherte sich der Malachit über die Jahrhunderte hinweg einen hohen Stellenwert als Medizin- und Schmuckstein. Auch heute erfreut er sich noch großer Beliebtheit. Als Heilstein werden dem Malachit entkrampfende Wirkungen auf das Zwerchfell und die Gesamtheit aller Atmungsorgane nachgesagt. Er verhindert das krampfhafte Verengen der Bronchien und möglicherweise sogar Asthma. Der Malachit gilt als Stein der Ausgeglichenheit, Lebensfreude und der Liebe.

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