Alles über Schmuck und Edelsteine

Opal

Opal

Der Opal ist ein wasserhaltiges Siliziumdioxid mit der Härte 5,5 bis 6,5. Er ist vor Millionen von Jahren als Folge mineralreicher Siliziumablagerungen in zersetzten vulkanischen Gesteinen entstanden. Sehr selten sind Kristallisationen als traubenähnliche Aggregate zu finden. Seine Farben erhält der Opal durch die mikroskopisch kleinen Wasserkügelchen, welche im Stein gespeichert sind. Unter Licht erkennen wir an der Oberfläche die Lichtbrechung, welche das typische Opalisieren in allen Regenbogenfarben hervorruft. Die Fundstellen des schwarzen Opals, Boulderopals, Milchopals und Edelopals liegen allesamt in Cooberpedy, sowie Winton, Andamooka und Lightning Ridge, Australien. Der Girasol, auch Hyalith oder Kristallopal genannt, wird in Brasilien und in Australien gefunden.

In all seinen Variationen gehört der Opal zu den legendären Steinen, welche die damaligen Völker unmittelbar mit den Göttern in Verbindung brachten. Der Opal hatte von den Göttern nach der Schöpfung der Edelsteine von allen Steinen einen Teil abbekommen. Der Sage nach erhielt der Opal das rote Feuer des Rubins, das Purpurlicht des Amethyst, das prächtige Gründ des Smaragd und das Blau des Saphir. Opale gelten seit jeher als Stein für unverfälschte Liebe und Balsam für die Seele. Edelopal und Milchopal sind beide in ihrer Grundsubstanz mehr oder weniger milchige oder klare Opale.

Der Edelopal hebt sich jedoch vom Milchopal durch sein viel intensiveres Farbenspektrum ab. Beim Boulderopal handelt es sich um einen in dunkelbraunem eisenhaltigem Muttergestein eingeschlossenen, farbenprächtigen Opal aus Queensland (Australien). Schwarze Opale sind aufgrund ihres kräftigen Feuers, welches aus dem schwarzen Inneren der Steine zu glühen scheint, mit die beliebtesten Schmuck- und Heilsteine. Dunkelgraue Opale werden schon zu den schwarzen Opalen gerechnet. Diese stammen von einigen wenigen Fundstellen aus Australien.

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