Alles über Schmuck und Edelsteine

Peridot

Peridot Der Peridot ist ein Magnesium-Eisen-Silikat mit der Härte 6 bis 7,5. Der Edelstein hat eine olivgrüne Färbung und ist fast vollständig durchsichtig. Er wird in nahezu allen vulkanischen Gebieten der Erde gefunden. Die meisten Fundstellen geben jedoch nur eine Vielzahl von winzig kleinen Krümeln frei. Kristalle und durchsichtige Steine, welche die Größe des Daumennagels erreichen oder übersteigen sind daher sehr selten und nur schwer erhältlich. Die Fundgebiete liegen in der Eifel, den Kanarischen Inseln und auf Birma. Die schönsten und größten Peridote werden in Arizona und New Mexiko gefunden.

Der Peridot wird auch als Olivin oder Chrysolith bezeichnet. Er wird schon seit Tausenden von Jahren als Schmuckstein und Heilstein geschätzt. Damals wurde er auf der Vulkaninsel Zebirget im Roten Meer gefunden. Diese Fundstelle ist jedoch schon seit mehr als 3500 Jahren ausgebeutet. Kreuzfahrer brachten den Edelstein von dieser Insel aus nach ganz Europa. Der Peridot wurde von den Griechen wie von den Römern als wertvoller Schutz-, Heil-, und Schmuckstein verehrt. In der christlichen Kirche fand der Peridot seine Existenz als einer der Grundsteine nach Hildegard von Bingen. Moses schützte sich mit einem solchen Stein auf dem Brustschild vor Feinden. Der Name Peridot stammt aus dem Griechischen Peridona, was soviel bedeutet wie "gleichmäßige Energie".

Als Heilstein soll er vor allem die Organe im Brustbereich vor Krankheiten schützen. Hierunter fallen vor allem das Herz, die Thymusdrüse und die Lungen. Zudem soll er seinem Träger eine positive Lebenseinstellung schenken und gegen Melancholie und Depressionen wirken. Man erhält den Peridot als Rohstein und als kleinen Trommelstein. Größere Trommelsteine oder Handschmeichler sind sehr selten und wertvoll.

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