Alles über Schmuck und Edelsteine

Perlmutt

Perlmutt Bei Perlmutt und Seeopalen handelt es sich um Muscheln. Perlmutt wird aus weißen Meeresmuscheln gewonnen und der Seeopal aus der Paua-Muschel. Sie faszinieren durch ein schillerndes weißes (Perlmutt) oder farbiges (Seeopal) Farbenspiel. Perlmutt und Seeopal haben die Härte 3 bis 4 und werden in tropischen und subtropischen Meeresgewässern gefunden. Der Seeopal wird meist an den Küsten Neuseelands, Australiens und Kaliforniens entdeckt.

Perlmutt und Seeopale werden seit vielen tausend Jahren zu den heilenden "Steinen" gezählt. Sie gelten auch heute noch als Talismane und heilige Steine der Seefahrer. Aufgrund ihres hohen Kalziumgehaltes wurden Perlen und Seeopale schon in frühester Zeit als Grundstoff für Medizin und Kosmetik verwendet. Auf den Philippinen und in China wird Perlmutt und Seeopal genauso geschätzt wie andere Heilsteine. Der schmückende Effekt dieser phantasievollen Muscheln sollten Wohlbefinden und Reichtum signalisieren und gleichzeitig alles Böse vom Körper fernhalten.

Perlmutt und Seeopal erfreuen sich auch heute noch größter Beliebtheit als Schmuck- und Heilstein. So sollen die beiden Krämpfe lindern und den Kalkstoffwechsel des Körpers regeln. Bei Prüfungen sollen sie die nötige Ruhe und Konzentrationsfähigkeit vermitteln und Selbstvertrauen schenken.

Beide sind in vielen Formen und Schmuckstücken auf dem Markt erhältlich. Da sie in relativ großen Mengen gefunden werden, handelt es sich um ein relativ günstiges Schmuckelement. Es findet Verwendung in Intarsienarbeiten, oder aber auch in der Naturform als Anhänger. Besonders farbige Stücke werden durch edle Gold- oder Silberfassungen zu einmaligen Schmuckstücken. Die schimmernde Oberfläche erhält durch den Lichteinfall oft ein faszinierendes Farbenspiel. So werden Schmuckstücke mit Perlmutt und Seeopal zu wahren "Hinguckern".

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