Der Rauchquarz gehört zu der Familie der Quarze und hat die Härte 7.
Unter Rauchquarzen versteht man dunkle Bergkristalle, die in durchscheinenden
Färbungen von rauchig braun bis schwarz vorkommen. Nahezu schwarze Kristalle
werden als Morion bezeichnet. Sie erhielten ihre Farbe durch große Hitze
und durch starke Gammastrahlen, die vor Millionen von Jahren von der Sonne auf
unsere Erde trafen. Besonders schöne Rauchquarzkristalle werden heute in
den Alpen und in Brasilien, aber auch in Australien und den USA gefunden.
Bei den Völkern der Antike sind Rauchquarze genauso bekannt gewesen wie Bergkristalle. Die alten Griechen glaubten, dass Rauchquarze erwachsene Bergkristalle wären. Die Römer trugen Rauchquarze als Stein der Trauer, welcher trotz Schmerzen neuen Willen und neue Lebenslust bereiten sollte. Arabische Völker verehrten den Rauchquarz als Stein der Treue und der Freundschaft, welcher sich bei drohendem Unheil verfärbe.
Als Heilstein soll der Rauchquarz das Muskelsystem an den Gelenken und Knochen stärken und vor Erkrankungen des Magens und des Herzens bewahren. Auch trauernden Menschen soll dieser Edelstein wieder mehr Lebensfreude und Licht in ihr Leben bringen und sogar Suizidgedanken verhindern.
Rauchquarz ist erhältlich als Kristall, Trommelstein, Handschmeichler,
Kette, Kugel und als schmuckvolle Anhänger. Aus Arkansas (USA) sind auch
bestrahlte Rauchquarze auf dem Markt. Die farbgebenden Substanzen sind schon
im Edelstein vorhanden. Die künstliche Bestrahlung erreicht in kurzer Zeit
genau das, was die Natur in tausenden von Jahren vollbracht hat. Mit bloßem
Auge ist kein Unterschied zwischen den bestrahlten und den natürlich entstandenen
Steinen erkennbar. Bestrahle Steine kommen aber zu einem etwas günstigeren
Preis auf den Markt.
Schmuckstücke mit Rauchquarz finden Sie hier