Der Smaragd gehört zu der Familie der Berylle und hat eine Härte von
7 bis 8. Er besteht aus einer chromhaltigen Aluminium-Beryllium-Silizium-Verbindung
und kommt in hell- bis dunkelgrüner Färbung vor. Die charakteristische
Farbe erhalten die Smaragde durch das Chrom. Die bekanntesten Fundgebiete liegen
in Kolumbien, Indien, Pakistan, Brasilien, Australien und in Österreich (Habachtal).
Smaragde gehören schon seit jeher zu den begehrtesten und wertvollsten aller Edelsteine. Der Smaragd erhielt vermutlich durch das griechische Wort "Smaragdos" seinen Namen. Dies bedeutet soviel wie "die grüne Göttin aller Steine". Bei den Griechen und Römern wurden diese Edelsteine genauso geschätzt wie Diamanten und galten als farbgebende Steine für die Natur, die Blätter und die Pflanzen. Smaragde waren auch die Steine der Ägypter. Vor allem Kleopatra schmückte und verjüngte ihr Aussehen mit den schönsten Smaragden, da sie glaubte, in ihnen wohne die unendliche Schönheit der Venus. Auch die Inkas und die Azteken verehrten den Smaragd als heiligen Stein. Smaragde spielen in allen Kulturen und Königshäusern eine sehr wichtige Rolle.
Sie wurden nicht nur als Schmuckstein geehrt, sondern auch als kräftige Heilsteine geschätzt. So sagt man dem Smaragd eine allgemein schützende und verjüngende Wirkung zu. Er kann helfen Erkrankungen der Knochen und der Muskulatur, zum Beispiel Rachitis oder Gicht, zu heilen. Der Smaragd soll bei seinem Träger für inneres Gleichgewicht sorgen und zu mehr Freude und Zufriedenheit im Leben sorgen. In Gold gefasst ergeben sich daraus ganz besonders schöne Schmuckstücke. Die Preise für Smaragde und Smaragdschmuck sind eher im oberen Bereich zu finden.