Das Tigerauge hat einen goldig, seidig schimmernden Glanz. Es erhält durch
zersetzte Krokydolith-Ablagerungen sein charakteristisches Aussehen. Das Tigerauge
gehört in die Gruppe der Quarze und hat die Härte 7. Durch Fasern von
Hornblende, welche alle in eine Richtung auskristallisiert sind, erhält das
Tigerauge den für ihn so typischen Katzenaugeneffekt. Tigeraugen werden vor
allem in den USA, Westaustralien und Südafrika gefunden.
Die ersten Überlieferungen des Tigerauges sind schon sehr alt. So verehrten die Araber und die Griechen das Tigerauge als Stein, welcher seinen Träger lustig machen und ihm die Sinne schärfen sollte. Zudem sollte er vor kriminellen Einflüssen und falschen Freunden bewahren. Das Tigerauge erfreut sich als Schutz- und Heilstein auch heute zunehmender Beliebtheit. Eine Spielart des Tigerauges ist das Tigereisen. Es ist eine Mischung aus Tigerauge und Eisen in Verbindung mit Quarz. Die Zeichnung ist dem des Tigerauges ähnlich, jedoch schimmert dieser Stein rötlich golden.
Als Heilstein soll das Tigerauge seine Wirkung vor allem im Bereich des Kopfes entfalten. So heilt es Migräne und starke Kopfschmerzen und stärkt zudem das Kleinhirn. Auch das Bewegungszentrum des vegetativen Nervensystems wird durch diesen Stein gestärkt. Auch im Umgang mit finanziellen Angelegenheiten soll das Tigerauge mehr Sicherheit und ein natürliches Misstrauen vermitteln. Dabei schützt es vor dem "über den Tisch gezogen werden". Das Tigerauge ist als Rohstein, Trommelstein, Handschmeichler, Kugel, Pyramide, Kette, Anhänger, Donuts und in vielen phantasievollen Formen für Halsreifen und Armbänder erhältlich. Besonders schön gezeichnete Tigeraugen laden immer wieder zum Anschauen ein. Dies ist besonders bei glatt geschliffenen Kugeln immer wieder faszinierend.