Topas stellen eine eigene Gruppe dar und haben die Härte 8. Bei weißen
oder Edeltopasen handelt es sich um eine Aluminium-Fluor-Silizium-Verbindung,
welche durch die Beimengung verschiedener Metalle die Farbigkeit erhalten. Diese
reicht von weiß, blau, gelblich bis orange durchscheinend. Der orange-gelbe
Imperialtopas erhält seine Farbe durch Eisen, der blaue Topas wird durch
Lithium und Chrom gefärbt. Diese Topase haben aber nichts mit den durch Hitze
veränderten Quarzen zu tun, welche fälschlicherweise als Rauchtopas
oder Madeiratopas bezeichnet werden. Wichtige Fundorte sind in den USA, Brasilien,
Afghanistan, Sri Lanka, Westafrika und Australien.
Der Name Topas stammt aus dem arabischen "topazos", was so viel bedeutet wie "gefunden". Der Name wurde auch bei den Griechen und den Römern übernommen. Wahrscheinlich wurde der Stein so genannt, weil diese auf der arabischen Insel Topas im Roten Meer gefunden wurde.
Auch Hildegard von Bingen erkannte die heilenden Eigenschaften des Topas und überlieferte diese in ihren Werken. Im Laufe der Geschichte wurde der Topas mit unterschiedlichen Edelsteinen verwechselt. So wurde zum Beispiel erst im Mittelalter festgestellt, dass viele geschätzte Aquamarine und Diamanten in den Königsschätzen der Völker eigentlich Topase waren. Eines der bekanntesten Fundgebiete ist der Schneckenstein im sächsischen Erzgebirge. Von hier wurden 480 Stück dieser besonders schönen orange-gelben Topase im Jahr 1800 in die englische Krone eingearbeitet. Der Schneckenstein steht heute unter Naturschutz.
Als Heilsteine stärkt der Goldtopas oder Imperialtopas den gesamten Organismus.
Er soll Herz, Kreislauf, Leber und die Drüsen vor Erkrankungen bewahren
und Kreislaufschwäche lindern. Topase sind allesamt recht wertvolle Edelsteine.
Sie liegen daher im gehobenen Preisbereich.
Schmuckstücke mit Blautopas finden Sie hier