Alles über Schmuck und Edelsteine

Türkis

Tuerkis Der Türkis ist ein Kupfer-Aluminium-Polonium-Phosphat und hat die Härte 5 bis 6. Türkis wird in Adern und häufig auch in Nuggets gefunden. Seine Färbung ist von undurchsichtig himmelblau, über hellblau bis hin zu einem kräftigen türkisblau.

Türkis ist ein Kupfermineral und kommt dort vor, wo große Kupferkonzentrationen in der Erde verborgen sind. Die bekanntesten Fundgebiete liegen in Mexiko, China und in den USA. Die schönsten und wertvollsten Türkise stammen aus Arizona (Sleeping Beauty, Kingman) und aus einem kleinen Fundgebiet im Norden Chinas. Auch in Tibet, Burma und Russland liegen weitere Fundgebiete.

Türkise sind die heiligen Steine der Indianer. Diese glaubten, dass der Türkis eine unmittelbare Verbindung vom Himmel zu den Seen herstelle. Die Indianer verehrten den Edelstein als Schutzstein und Heilstein und glaubten, dass der Türkis ganz besonders in Verbindung mit Roter Koralle seine Kräfte entfalte. Dies ist auch heute noch bei dem typischen Indianerschmuck erkennbar. Silber, Türkis und Koralle werden von den Indianern zu phantastischen Schmuckstücken und Glücksbringern kombiniert. In Europa war der Türkis schon früher bekannt. Die Ägypter und die Griechen ehrten diesen Stein als Schmuck- und Heilstein. Grabbeigaben, aber auch Schmuck- und Kulturgegenstände waren häufig aus Türkis. Der Name stammt wahrscheinlich aus dem Griechischen, und bedeutet soviel wie "türkischer Stein", denn vermutlich gelangten die ersten Türkise aus der Türkei nach Europa.

Als Heilstein soll der Türkis durch Auflegen die Drüsen und den Blutkreislauf stärken. Der Türkis gehört mit zu den wertvollsten Edelsteinen und liegt daher im gehobenen Preisbereich. Auch hier ist beim Kauf Vorsicht geboten um nicht an gefärbte Fälschungen zu geraten.

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